Nachfolge beginnt nicht beim Notar.
Shownotes
Willkommen zu einer neuen Folge von Leave Your Mark.
Diesmal aus Thüringen, kurz vor Göttingen. Und diesmal mit einer Folge, bei der eine Frage im Mittelpunkt steht: Wann beginnt eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge eigentlich wirklich?
Mein Gast: Nicolas Rothengast-Schmidt Geschäftsführer und Nachfolger bei Treppen Schmidt.
Treppen Schmidt blickt heute auf rund 80 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Was 1946 als klassische Tischlerei begann, hat sich über mehrere Generationen zu einem spezialisierten Treppenbauer entwickelt. Heute entstehen dort individuelle Holz- und Designertreppen – verbunden mit moderner Produktion, Digitalisierung und einer Menge Handwerk.
Nicolas selbst ist dabei nicht einfach irgendwann ins fertige Unternehmen eingestiegen. Er hat Tischler gelernt, seinen Meister gemacht, eine eigene Möbelmarke gegründet und ist über viele Jahre Schritt für Schritt in die Verantwortung hineingewachsen. Seit 2021 führt er das Familienunternehmen in vierter Generation.
Und genau darum geht es in dieser Episode: Warum eine erfolgreiche Nachfolge lange vor dem Termin beim Notar beginnt. Warum Verantwortung Schritt für Schritt übergeben werden muss. Und warum echtes Loslassen manchmal an so etwas Einfachem wie einem Parkplatz sichtbar wird.
Wir sprechen über: 👉 Warum Nicolas nie zur Nachfolge gedrängt wurde und trotzdem seinen Weg ins Familienunternehmen gefunden hat. 👉 Wie sein Vater ihn schon früh in Zahlen, Kunden und Entscheidungen eingebunden hat. 👉 Warum bei einer familieninternen Nachfolge auch Geschwister früh und offen mit an den Tisch gehören. 👉 Was passiert, wenn mit der älteren Generation plötzlich auch wichtiges Wissen das Unternehmen verlässt. 👉 Warum ein Unternehmen vor der Übergabe weiter investieren muss, statt langsam auf Verschleiß zu fahren. 👉 Und weshalb Nicolas heute Übernahme, Produktionsumbau und ein Millionenprojekt nicht noch einmal gleichzeitig angehen würde.
Was euch erwartet: 💡 Ein ziemlich ehrlicher Blick auf eine Nachfolge, die über Jahre gewachsen ist. 💡 Konkrete Erfahrungen darüber, was bei der Übergabe funktioniert hat – und was Nicolas heute anders machen würde. 💡 Und eine Geschichte, die zeigt, dass Nachfolge eben nicht mit einer Unterschrift beginnt und auch nicht mit ihr endet.
Nicolas’ wichtigstes Learning?
Früh anfangen. Offen miteinander sprechen. Alle Beteiligten mitnehmen. Und nicht versuchen, alles gleichzeitig zu verändern.
⸻
🎯 Du stehst selbst vor einer Unternehmensnachfolge oder willst dein Unternehmen attraktiver für die nächste Generation machen?
Mit unserem Nachfolge-Readiness-Check bekommst du eine klare Standortbestimmung: Wie übergabefähig ist dein Unternehmen und welche Stellhebel solltest du jetzt angehen?
👉 Schreib uns: mail@navonex.de oder bei LinkedIn: Alex Kokott
📩 Fragen, Feedback oder Themenwünsche? mail@navonex.de
🔗 Mehr zu uns: navonex.de
leaveyourmark✌️
Transkript anzeigen
00:00:02: mit sechszig zu übergeben, um einfach auch diese Innovation und dieses Jugendliche ins Unternehmen weiterzugeben.
00:00:08: Und dann nicht mit siebenundsechzig immer noch auf seinem Thron zu sitzen?
00:00:12: Ich muss jetzt auch loslassen und mir wie mal ein bisschen Freiraum, anderes Hobby suchen.
00:00:18: Parkplatz vor dem Gebäude!
00:00:19: Und er war derjenige... ich habe immer noch brav auf dem Mitarbeiterplatz Parkplatz geparkt.
00:00:25: Er war dann derjenig, der dann zu mir sagte Niko Wenn wir jetzt schon diesen Schritt gegangen sind und alles übergeben haben, dann würde ich jetzt auch mal gerne die Plätze tauschen auf dem Parkplatz.
00:00:34: Damit bei den Mitarbeitern auch einkommt.
00:00:38: da ist der neue Geschäftsführer Und ich glaube das sind so kleine Symboliken mit denen man diese Übergabe gut hinbekommen kann.
00:00:46: als ehemaliger Jetzt dann Seniorchef, das hat er echt gut gemacht immer und das halt auch immer so schrittweise.
00:00:54: Und das sind so Kleinigkeiten, woran ich merke okay, dass hat bei uns echt gut
00:00:57: funktioniert.".
00:00:59: Leave Your Mark.
00:00:59: ist der Podcast rund um Unternehmensnachfolge
00:01:03: Wie Meistern-Nachfolger ihre größten Hürden?
00:01:06: Welche Herausforderungen liegen auf dem Weg und
00:01:08: welche Werkzeuge braucht
00:01:09: man, um diese zu meistern?
00:01:11: freudig auf konkrete Tipps, inspirierende
00:01:13: Erfahrungen und mutmachende Geschichten.
00:01:16: Von Strategie bis Führung alles was du für deine erfolgreiche Nachfolge
00:01:20: brauchst!
00:01:23: Es ist Dienstag es ist Podcastzeit ja und heute mit einer Frage wann beginnt eine erfolgreche Unternehmensnachfolge eigentlich wirklich?
00:01:32: Erst dann wenn der Unternehmer verkaufen möchte oder vielleicht schon zehn Jahre vor?
00:01:37: und genau dieser frage gehen wir heute auf den Grund.
00:01:40: und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Nachfolge-Podcast Navonex.
00:01:45: Den Podcast rund um das Thema Unternehmensnachfolge, Unternehemsentwicklung und vor allem rund um die Frage wie Unternehmen wirklich übergabefähig werden?
00:01:54: Mein heutiger Gast, ich sitze hier nicht wieder alleine ist Nikolas Schmidt, Tischlermeister, Geschäftsführer, Nachfolger eines Familienunternehmen was jetzt mittlerweile auf eine Geschichte von Sie hat sich über viele Generationen zu einem spezialisierten Treppenbauer entwickelt und heute entstehen dort individuelle Holz- und Designertreppen.
00:02:20: Das Unternehmen, da werden wir gleich noch ein bisschen mehr hören von Nikolas selbst, entwickelt sogar eigene Patentlösungen und verbindet traditionelle Innovation auf eine beeindruckende Weise.
00:02:29: Ich hoffe das ist soweit auch richtig was ich gesagt habe aber Nikolas nickt!
00:02:33: Nicolas selbst hat den Betrieb jedoch nicht einfach nur übernommen.
00:02:36: Er hat zunächst den Beruf als Tischlauch gelernt, was du auch gesagt hast bis schon fünfzehn Jahre hier mit dabei, anschließend seinen Meister gemacht und parallel sogar eine eigene Möbelmarke aufgebaut Ja, bevor er der Schritt für Schritt Verantwortung im Familienunternehmen übernommen hat.
00:02:52: Und seit Anfang twenty-einzwanzig führst du jetzt das Unternehmen in der vierten Generation weiter während deinem Vater dem unterm natürlich weiterhin beraten zur Seite steht und damit bin ich auf eine ganz besondere und spannende Folge gespannt.
00:03:05: herzlich willkommen Nikolas.
00:03:06: schön dass du heute bei uns bist.
00:03:07: ja vielen Dank für die Einladung dass sich in diesem Podcast dabei sein darf und dich auch schon kennenlernen durfte.
00:03:13: Wir haben das ja so einen kleinen Rundgang logischerweise gemacht, so wie ich den immer mache.
00:03:17: Weil ich finde...
00:03:18: Im Handwerksunternehmen sieht man ja auch was?
00:03:20: Ja absolut!
00:03:21: Also einmal kurz durch die Produktion zu gehen.
00:03:23: wir sitzen hier gerade für die Aufnahme da können wir die Leute ja auch mal mitnehmen.
00:03:27: Showroom ist das ja oder?
00:03:28: Genau
00:03:29: Ausstellung im alten Deutschbegriff.
00:03:32: Bevor wir heute über das Hauptthema sprechen Übergabefähigkeit und am Allgemeinen natürlich auch Unternehmensnachfolge vermachen wir dem Podcast ja Erst mal eine Frage an dich.
00:03:43: Die Leute da draußen kennen dich vielleicht mal mehr, mal weniger?
00:03:47: Ich gehe mir davon aus, die meisten vielleicht eher nicht.
00:03:49: Wer bist du?
00:03:50: Was macht ihr ... Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?
00:03:53: Holt uns mal ab!
00:03:54: Genau also mein Name ist Nikolas Rotengassschmidt.
00:03:56: ich hab inzwischen geheiratet und bin einund dreißig Jahre jung und bin die vierte Generation diesem Unternehmen.
00:04:04: Und wir sind spezialisiert auf den Treppenbau kommen aber vom Ursprung her aus einer klassischen Tischlerei, also wir haben alles gemacht.
00:04:11: Alles was man sich hier auf dem Land so vorstellen kann.
00:04:14: Wir sind kurz vor Göttingen das heißt die Mitte Deutschlands.
00:04:16: Das ist natürlich von der Anbindung als Tischlereis super in alle Richtungen.
00:04:20: Alle Himmelsrichtung Sind im schönen Thüringen Kurz vor der Grenze zu Niedersachsen.
00:04:24: Das hat während der Wende uns natürlich nach der Wände dann Vorteile gebracht Dass wir aus dem Osten raus in den Westen gefahren sind und dort unsere Handwerkskunst gezeigt haben Die wir schon über die Jahre entwickelt hatten Und ein sehr traditionsreiches Unternehmen.
00:04:39: Wir sind eine sehr starke, wachsende Familie die sich alle gut verstehen.
00:04:43: Ich glaube ich bin mir gerade selber auf die Schulter.
00:04:45: Wir haben ein sehr gutes Verständnis für einander und ein gutes Miteinander.
00:04:49: Ich bin inzwischen verheiratet mit meinem Mann.
00:04:52: wir leben zeitweise in Hamburg haben deswegen dort auch noch eine Außenstelle sozusagen außendienst und vertreiben dort auch Treppen, da natürlich in Hamburg auch sehr hochwertig gebaut wird.
00:05:03: Und gerade unsere Designtreppen dort sehr gut ankommen und so kann ich privates nützlichem da oben etwas verbinden.
00:05:11: Das mache jetzt seit fünfzehn Jahren bei meinem Papa.
00:05:13: Seit vier, fünf Jahren als Geschäftsführer war aber davor schon immer involviert.
00:05:19: Und das ist eigentlich die Eckpunkte, die es zu mir gibt aus vielleicht noch, dass ich in Neuseeland gelebt habe.
00:05:24: Ich habe da mal ein Jahr als Rettungsschwimmer gechillt.
00:05:27: Das war so vielleicht das Highlight meines Lebens bisher, einfach aufs Meer zu gucken und nichts zu tun.
00:05:34: Das hört sich nach einem sehr entspalten Job an, wenn nix passiert ist zumindest.
00:05:37: Genau!
00:05:38: Hol es noch einmal bevor ich heute mit dir auf die Reise eingemöchte.
00:05:42: holen wir uns nochmal ab?
00:05:43: Ich hab ja im Vorfeld gesagt du hast eine eigene Möbelmarke ... ins Leben gerufen.
00:05:48: Richtig!
00:05:48: Du hast ja noch ein kleines anderes Geschäftsmodell, was machst du?
00:05:51: Ja das ist manchmal auch die Kritik, die ich höre wir machen dann doch nicht nur Treppen... Ich habe im Jahr zum Jahrzehnte in Bad Bildung in Hessen mein Tischlermeister in Vollzeit gemacht und wurde da liebevoll der Laptop-Tischler genannt denn ich saß immer in den Vorlesungen und hab nebenbei einen Online-Shop für Möbel kreiert weil ich dachte okay irgendwie nur treppen wenn ich dann zurück bin von meiner Meistersausbildung ich hätte ja schon auch gerne so mein eigenes Baby Hab deine Möbelmarke Barks Möbel gegründet, mit der wir dann auch den Anfangsjahren sehr erfolgreich online per Instagram und per Online-Shop.
00:06:25: Kleinmöbel, couchtische individuelle Tische, Kleinserien von Designermöbeln hergestellt und verkauft haben.
00:06:32: Haben das ein bisschen wieder zurückgefahren in die letzten Jahren da der Möbilmarkt natürlich riesig ist und die Individualität immer größer wird bei den kleinen anderen Möblmarken Und haben das dann wieder ein bisschen zurückgefahren.
00:06:47: und der Treppenbau hat einfach auch so viel Zeit gekostet.
00:06:50: Das habe ich quasi nebenbei noch gemacht, wo mein Vater ausgeschieden ist und ich die Firma übernommen hab im gleichen Jahr das Wiesenglück Tiny House Hotel gegründet eröffnet Ein Projekt, wir haben privat mein Bruder, mein Vater und ich ein Tiny House für uns privat gebaut.
00:07:07: Und dann kam der Bürgermeister der Kreisstadt auf uns und hat gesagt aus eurem kleinen Projekt könnt ihr da doch ein großes machen?
00:07:14: Wie wir halt sind Geschäftsleute selbstständig, selbst unständig haben wir gesagt na los geht's!
00:07:19: Und haben dann noch acht Tiny Houses im vier Sterne-Segment mit allem was dazugehört.
00:07:25: also du kommst zu uns und hast wirklich eine Urlaub mit Wellen ist mit allem und hast ein tolles Erlebnis.
00:07:31: Und das Wiesen-Glück ist inzwischen mit ca.
00:07:33: und zwanzigtausend Followern bei Instagram für mich ein persönlicher Erfolg!
00:07:37: Ja, das kann man doch auf jeden Fall so sagen... Das hört sich für mich an du warst schon immer sehr geschäftsträbig.
00:07:44: Es ist einem in die Wiege gelegt worden würde ich behaupten.
00:07:46: Ich persönlich kenne zum Beispiel den schönen Satz in der Familie Wenn Du Urlaub hast fliegst du bitte weg.
00:07:53: Ich kenne es nicht wie ein normaler Angestellter, ich nehme jetzt meine Woche frei um in meiner Wohnung zu sein und einfach mal zu chillen.
00:08:01: Das gibt's bei uns nicht!
00:08:02: Mir würde nie in den Sinn kommen einen Tag freizunehmen und morgens Fuß einfach erst um neun aufstehen und dann irgendwie in meiner Wohnung in den Tag hineinzuleben.
00:08:11: Ist das jetzt eine schöne Vorstellung?
00:08:13: Würde dich bestimmt gerne mal machen aber ich kann mir das gar nicht erlauben.
00:08:17: Ich würde sowas auch nie machen.
00:08:18: Ja,
00:08:19: ich glaube da sprichst du auch gerade.
00:08:20: sehr viele Nachfolger, viele vielleicht auch Unternehmer die es auch grade hören dass sie genauso was nicht kennen und das ist gar nicht wertengemeldet.
00:08:30: aber dieser Alltagsstillstand sozusagen zu sagen okay ich mache jetzt mal nichts was übrigens auch eine sehr große Stärke sein könnte einfach mal auch nichts zu machen durchzu
00:08:38: schlafen.
00:08:38: Genau natürlich!
00:08:40: Einfach die Geschäftsträbigkeit haben.
00:08:41: Jetzt hast Du gerade schon gesagt Die wurde das in die Wiege gelegt.
00:08:45: Was meinste damit konkret?
00:08:47: Na ja, bei uns sind fast alle irgendwie selbstständig in der Familie oder haben irgendeine Führungspositionen zwischen.
00:08:54: Und daher gibt es bei uns einfach am Tisch beim Geburtstag und bei Familienfeiern und so oft auch kein anderes Thema als das Unternehmen die Weiterentwicklung.
00:09:02: Bei mir war's natürlich die Tradition der Tischlerei.
00:09:04: Mein Opa ist in der Rentenzeit gewesen, da war ich jugendlicher.
00:09:08: Das heißt mein Opa hatte viel Zeit und hat mir viel beigebracht und ich musste immer schön Samstags auch mithelfen.
00:09:13: So ist das eigentlich ... bei mir so gewesen, dass es immer nichts anderes als Thema auch gab.
00:09:20: Jetzt bist du ja nicht nur Gründer sondern wir haben ja am Anfang oder ich habe am Anfang auch schon gesagt, du bist jetzt ja in ein bestehendes Lebenswerk im Generationsunternehmen hineingewachsen und mich interessiert wie wird jetzt aus jemandem mit dir?
00:09:34: Aus einem Sohn eigentlich der Nachfolger?
00:09:37: War dir das schon immer klar, dass du das mal übernehmen wirst?
00:09:40: Nee überhaupt
00:09:40: nicht.
00:09:41: Wie hast du dich dafür entschieden?
00:09:42: Ich hatte das Positive, dass mein Papa und meine Mama immer gesagt haben Du musst nicht!
00:09:47: Du kannst... ich bin der dritte und jüngste Sohn.
00:09:49: Meine zwei Brüder davor haben was anderes gemacht oder machen etwas Anderes.
00:09:53: Und es hieß dann immer wo ich nach Nürseland gegangen bin Wenn ich da nicht Wir würden uns natürlich freuen...
00:09:58: wie lange warst du da nochmal?
00:09:59: Da war ich siebzehnt.
00:10:00: Okay wir würden es natürlich freuen wenn du damit anfangen würdest bei uns oder einsteigen würdest Und ich hatte also nie den persönlichen Druck dahinter.
00:10:08: Hab das aber schon so ein bisschen auch für mich gesehen, den Druck zu sagen okay mach's doch und die soll ich das beschreiben?
00:10:15: Ich hab halt meine Eltern gesehen denen es mit diesem Unternehmen sehr gut geht privat und habe dann im Prinzip für mich entschieden könnt ihr eigentlich machen.
00:10:22: Aber es war am Ende dann auch ein schleichender Prozess wie ich jetzt zu dem Nachfolge gewohnt bin der ich jetzt bin.
00:10:28: das kann man gar nicht so genau beschreiben.
00:10:31: gab's denn Wenn ich das jetzt raushöre, hast du gesagt.
00:10:34: Ich hab ja gesehen, dass den Eltern gut ging, hast Du gerade gesagt also, dass immer ganz gelaufen ist?
00:10:39: Das sind ja die schönen Seiten gibt natürlich nicht immer nur schöne Seiten.
00:10:44: gab es bei dir denn dann auch mal wenn du vielleicht nicht die schönen Seiten gesehen hast wie zum Beispiel Arbeitszeiten kann es sein oder wenn's mal vielleicht wirtschaftlich nichts so lief oder je nachdem Bei dem mal so zwei Foto gesagt hast Boah!
00:10:55: Ich brauche vielleicht doch eine andere Alternative.
00:10:59: Ich
00:10:59: glaube, wirtschaftlich haben alle Krisen gut gemeistert und ich hatte meinen Vater, der mich immer bei allen Themen früh mitgenommen hat.
00:11:05: Deswegen hatte ich nicht so Bedenken dass unser Treppenbau irgendwie mal schwierige Zeiten hat.
00:11:11: wie schon erwähnt hatte habe ich mit Arbeitzeiten und längeren Arbeitszeiten auch kein Problem.
00:11:16: Das ist nun mal so ohne Fleiß keinen Preis das ist wirklich so Und von daher war es auch das nicht habe ich mir da nie so Zweifel gehabt.
00:11:25: Ich glaube, der größte Zweifl war für mich der Standort.
00:11:27: Ich bin mit dieser Tischlerei halt an dieses Örtchen, Achthundert Seelendorf und dieses Gebiet einfach gefesselt will ich es mal nennen.
00:11:36: Obwohl natürlich durch Corona und auch durch Liebe nach Hamburg jetzt ich auch zeigen konnte dass man viel über Teams und Strukturen und Online-Termine und einem Produktionsleiter den ich inzwischen hab und ein Projektleiter auch abgeben kann einfach auch die Führungsrolle einnehmen konnte.
00:11:54: Absolut,
00:11:55: der Standort Hamburg und da noch mal bei... Da geht es ja vielen drum!
00:11:58: Also viele das darf man nicht missachten.
00:12:01: Viele haben ja wirklich diese Frage.
00:12:03: okay wenn ich das Ganze jetzt übernehme Und auch gerne übernehmen, weil es macht Spaß noch weiter.
00:12:07: Ist man ja irgendwo im Standort gebunden?
00:12:09: Den Standort Hamburg den gab's schon immer oder hast du den?
00:12:11: Nee das ist auch eigentlich eine lustige Geschichte.
00:12:14: ich bin wegen der Liebe, wegen meinem jetzigen Ehemann der jetzt natürlich runterkommt.
00:12:18: wir bauen hier gerade ein Haus also wir ziehen dann wieder weg aus.
00:12:20: Hamburg war jetzt gut schön genug die letzten fünf Jahre und wir kommen auch immer wieder gerne zum Feiern oder zu Geburtstag oder Freunde besuchen hoch.
00:12:28: Aber es war so, ich bin Freitags hochgefahren.
00:12:30: Wir hatten zu der Zeit den vier Tage Woche.
00:12:32: Ich konnte also Donnerstag schon hochfahren, donnerstags abends hab dann freitags quasi in der Wohnung, in unserem Eigentumswohnung gesessen und hat dann gedacht ja was machst du denn jetzt das ganze Wochenende?
00:12:41: Ja nur Hamburg genießen ist geht ja nun auch nicht.
00:12:43: Und habe eine e-Mails gemacht und hab dann gedacht okay wir haben hier oben den Standort.
00:12:48: Der ist sehr gut im Hausbau Hier wird viel gebaut hier haben viele Leute auch ganz gut Geld.
00:12:53: Lass uns doch schauen dass wir hier noch an die Architekten gehen als Freitagsprojekt entwickelt, den Standort dort oben auszubauen.
00:13:01: Und wir haben meinen mitwesten Freund der ein Küchenstudio im Premiumsegment hat in Hamburg für den wir Küchenarbeitsplatten besondere Möbel also über die Möbelmarke produzieren im Bitubil-Bereich und so war das dann so ein bisschen zweikleisig Treppenbau, Möbebau und mein Freitagprojekt.
00:13:20: Also aus dem Freitagsprojekt werden dann mal ganz schnell neuer Standort,
00:13:24: genau.
00:13:25: Richtig!
00:13:25: Das sind ja schonmal so neue Ideen die du mit einfließen lässt.
00:13:28: das ist deine Handschrift logischerweise.
00:13:30: ich hatte im Intro ja kurz erzählt dein Vater ist noch mit am Board sozusagen beraten.
00:13:35: wie kommen da solche Ideen an?
00:13:38: Ich glaube ganz gut.
00:13:39: er hat natürlich seine eigene Meinung und sagt ihr auch.
00:13:41: also er ist da auch offen zu mir und sagt mir auch wie er das ganze sieht.
00:13:45: wir sprechen auch viel miteinander.
00:13:47: Er besucht mich eigentlich auch fast täglich oder ist täglich auch noch dabei und übernimmt auch diverse Jobs.
00:13:53: Habe
00:13:53: ich gerade selber gesehen?
00:13:54: Genau, grade noch kennengelernt!
00:13:56: Und da bin ich auch super dankbar für.
00:13:58: und mein Vater selber war selber in seiner jungen Zeit immer schon sehr innovativ.
00:14:03: also Beispiel er hat das Blotterpapier durch ein Laser unter der Decke ersetzt jetzt das Bild in der Produktion auf den Tisch lasert.
00:14:12: Vorher war das alles Papier, also wurden ausgedruckt.
00:14:14: Damit waren wir mit die erste Tischlerei, die sowas hatte.
00:14:17: Er hat ja damals zu seinen Zeiten auch immer innovativ gedacht und ich glaube so ist er genauso zu mir und sieht es auch so, dass lässt mich auf freie Hand meine Innovation voranzutreiben.
00:14:29: Okay.
00:14:30: Kommen dann auch mal so manche Punkte wo er sagt ... Ich denke, das ist ein bisschen anders.
00:14:34: Wie geht ihr damit um?
00:14:36: Am Ende des Tages ist es deine Entscheidung wahrscheinlich?
00:14:38: Ich
00:14:38: glaube ich bin euphorischer was die Sache angeht und er ist dann manchmal ganz gut darin mir auch mal zu zeigen Mensch denkt doch da noch dreimal mehr drüber nach.
00:14:46: Je länger ich das jetzt mache dieses Unternehmen desto mehr verstehe ich auch was er meint ja und desto besser werde ich auch darin selber mich mehr zu kontrollieren und zu sagen Nico geh lieber nochmal einen Schritt zurück Denk nochmal darüber nach Und trefft dann deine Entscheidung.
00:15:02: Das ist auch in der Mitarbeiterführung, ich hab die ersten Jahre immer den Fehler gemacht und habe auf jede Frage wenn ein Mitarbeiter zum Gespräch bat was von mir wissen wollte immer sofort versucht zu antworten.
00:15:13: Inzwischen sag' ich ganz oft gib mir einen Moment Gib mir eine Nacht oder einen Tag Ich komme morgen auf dich zu wenn ich noch mal den Kopf frei hatte und gebt dir ne Antwort auf dein Problem und dann lass uns gemeinsam lösen.
00:15:25: Da war ich früher ganz anders und das hat mir oft auch Dinge zum Negativen gebracht.
00:15:32: Und das Lernenhahn halt mit der Zeit ist auch ein Learning,
00:15:35: absolut!
00:15:37: Lass uns doch mal reingehen.
00:15:38: du hast mir im Vorgespräch ja am Telefon einmal gesagt ich glaube unsere Nachfolge hat deshalb so gut funktioniert weil wir sehr früh damit angefangen haben und ich würde ganz gerne mit dir da mal rein gehen was du damit genau meintest.
00:15:52: Ja, es ist wirklich so dass eine Eltern oder Familie sehr früh an das Thema gedacht haben.
00:15:58: Also mein Vater hat immer gesagt er möchte mit sechzig gerne aufhören.
00:16:01: Er möchte es da geschafft haben.
00:16:02: genau das hat er geschafft mit sechszig zu übergeben um einfach auch diese Innovationen und dieses Jugendliche ins Unternehmen weiterzugeben und dann nicht mit siebenundsechzig immer noch auf seinem Thron zu sitzen.
00:16:14: Das war was er schaffen wollte und das haben wir geschafft.
00:16:18: Wir haben ungefähr vier Jahre vorher angefangen Mit der Handwerkskammer.
00:16:22: bei uns ist das dann zu sprechen, das Unternehmen zu bewerten.
00:16:26: Diverse Dinge in Angriff zu nehmen.
00:16:28: Auch habe ich ja zwei Geschwister und was sie sehr gut gemacht haben ... Sie haben meine Geschwisters die auch beide Männer sind also auch die hätten das Unternehmen als Tischler sozusagen übernehmen können Und er hat früh angefangen und hat die mit ins Boot genommen und ihnen gezeigt okay Nico bekommt jetzt das Unternehmen samt dem Risiko, samt den Wert.
00:16:52: Ich komme euch auch schon mit einer so genannten vorgezogenen Erbschaft entgegen.
00:16:56: Auch wenn ich es eigentlich noch nicht müsste.
00:16:58: Aber so versuche ich für alle eine gute Übergabe zu schaffen und auch für meine beiden anderen Söhne Und so war's dann halt auch dass wir gemeinsam mit meinen beiden Geschwistern beim Notar saßen und auch gemeinsames Bild davon haben wie wir alle unterschreiben das ich halt jetzt die Firma bekomme Und meine Geschwister aber auch wissen, sie haben ihren Anteil.
00:17:21: Wenn alle mit der Familie gut zusammenarbeiten und in einem Strang ziehen, soll das vernünftig und im Guten funktionieren.
00:17:29: Das haben wir hingekriegt!
00:17:30: Das wollte ich gerade fragen... Für mich wirft sie relativ schnell die Frage aus, wird denn nicht jemand neidisch.
00:17:35: Selbst in gut funktionierenden Familien, wo alles harmonisch ist, kommt ja vielleicht dann schon ... Gerade wenn man beim Notar sitzt der Punkt, im Moment mehr eben, wir kriegen Anteil XY, das ist egal.
00:17:46: Aber er bekommt die Firma?
00:17:48: Sie hätten auch die Chance gehabt.
00:17:49: Das ist Punkt eins.
00:17:51: Die sind älter als ich.
00:17:52: Er hätte jeder die Chance vor mir zu sagen, ich mach's.
00:17:55: und der Punkt zwei ist, ich glaube ... Beide haben Kinderfamilie und beide sehen auch, was die Tischlerei an Arbeit bedeutet.
00:18:05: Das sehen Sie jeden Tag bei mir wirklich behaupten?
00:18:07: Ich hoffe es!
00:18:09: Und das ist schon ohne nicht wenig... ...und ich habe dann den Tischlermeister gemacht und da muss man selber mal in sich reinhorchen wenn ich jetzt einer der Bruder wäre um zu erkennen okay das gönne ich jetzt auch meinen Bruder so So sehe ich das.
00:18:24: Ob sie es so sehen, kann ich nicht immer sagen aber wir haben ein sehr gutes
00:18:28: Verhältnis.".
00:18:29: Du hast jetzt vorhin schon erzählt dass dein Vater für sich das Ziel hatte so mit sechzig.
00:18:35: solls soweit sein?
00:18:36: Ich habe den Endpunkt...
00:18:38: Ja der seit seinem sechzehn, ich weiß nicht glaube fünfzehn oder wann haben die früher in der DDR angefangen zu arbeiten hat er ja wirklich nichts anderes gemacht als die Tischlerei und für ihn war das sein Hobby, sein Leben viel mehr als das, würde ich sagen an der heutigen Zeit ist.
00:18:54: Heute habe ich meinen großen Freundeskreis.
00:18:56: Ich hab ganz viele Freunde in Berlin und Hamburg überall in Deutschland verteilt.
00:19:00: Und für ihn hat er seinen engen Freundeskreis und er hat auch ein paar Hobbys aber so ausgeprägt wie wir dass unsere Deine und meine Generation heute pflegt unter der Woche dann abends irgendwie zum seinem Hobby zu gehen usw.
00:19:14: Hat mein Vater zB nie gemacht sondern die Tischlerei war sein Hobby.
00:19:19: Das ist ein guter Punkt, weil ich erlebe es in den ganzen Projekten, die ich auch begleiten darf.
00:19:26: Dass dieses Loslassen ausgesprochen das eine ist gelebt aber das andere Wie war das bei euch?
00:19:34: Habe ich ein tolles Beispiel?
00:19:35: Es waren die dritte oder vierte Woche nach der Übernahme und mein Vater hatte immer den ersten Parkplatz vor dem Gebäude Und er war dann derjenige, ich hab immer noch brav auf dem Mitarbeiterplatz Parkplatz geparkt.
00:19:50: Er war da derjenig, der zu mir sagte Niko wenn wir jetzt schon diesen Schritt gegangen sind und alles übergeben haben Dann würde ich auch mal gerne die Plätze tauschen auf den Parkplatz damit bei den Mitarbeitern auch reinkommt.
00:20:03: Da ist jetzt der neue Geschäftsführer.
00:20:07: Ich glaube das sind so kleine Symboliken mit denen man diese Übergabe gut hinbekommen kann.
00:20:12: als ehemaliger Jetzt dann Seniorchef, das hat er echt gut gemacht immer.
00:20:18: Und das halt auch immer so schrittweise und ... Das sind so Kleinigkeiten, woran ich merke, okay, dass hat bei uns echt gut
00:20:24: funktioniert.".
00:20:26: Ist das vielleicht auch das Geheimnis?
00:20:29: Dass der Seniore gepaart auch loslassen kann?
00:20:34: Ja, ich glaube, das muss man einfach machen dann also nicht nur können sondern man muss einfach auch dann sagen Ich muss jetzt auch los lassen mir jetzt mal ein bisschen Freiraum, anderes Hobby suchen und ich meine gut er musste dann auch erst für sich schauen.
00:20:49: Er war sonst vierundzwanzig sieben in dieser Firma.
00:20:52: Ich mein du bist dann zu Hause kann mir das vorstellen und weißt ja auch nicht so richtig mit deiner Zeit dann erstmal was anzufangen.
00:20:58: Deswegen kam er ja schon noch immer wieder hierher hatte sein Büro noch hier hat halt sich komplett aus den Projekten rausgezogen.
00:21:05: nur wenn man ihn gefragt hat.
00:21:06: Hatte dann auch Antwort gegeben.
00:21:09: aber du musst dann Ich kann da jetzt nicht in den reinhorchen und ich bin auch keiner, der schon mein Unternehmen übergeben hat.
00:21:14: Dafür bin ich zu jung.
00:21:15: aber man muss das dann schon auch hinbekommen, würde ich sagen.
00:21:20: Du hast gerade in der Zwischenzeit gesagt ja er hat es so schrittweise gemacht.
00:21:24: Welchen Zeitraum haben ihr euch denn für die Übergabe eingeräumt?
00:21:29: dass die Erbfolge sozusagen relativ früh klar war und auch sehr transparent.
00:21:34: Und auch sehr klar vor allem, wenn wir mal gemeinsam auf den Zeitpunkt gucken bzw.
00:21:40: vielleicht die Jahre oder Monate bis zur Übergabe welchen Zeitraum habt ihr euch da eingeräumt?
00:21:45: Wie waren eure Schritte vielleicht?
00:21:47: Es waren wirklich diese vielen benannten vier Jahre für dieses ganze Thema, das ich die Firma übernehme.
00:21:53: Das ging halt so los, dass ich irgendwann dann die Personalgespräche übernommen habe eine Produktion dann auch schon mein Standing hatte und gerade so nach dem Tischlermeister war das natürlich dann auch, dass ich da natürlich auch den Meister in der Hand hatte.
00:22:07: Und dann immer mehr in die Projekte reingegangen bin.
00:22:10: auch und so haben wir einfach den Prozess in einer Firma schon angestoßen.
00:22:14: also schon vor den vier Jahren, das ist dann hieß Naja Mitarbeiter X Y Du hast jetzt ne Frage Dann geh jetzt bitte schon zu Nico Der kümmert sich um das Thema inzwischen.
00:22:23: Und so, obwohl ja noch Geschäftsführer war ging das dann schon los.
00:22:27: Ich habe mich relativ stark in den Jahren kurz vor meiner Übernahme um die Vertrieb gekümmert.
00:22:32: also hatte dann auch schon viele Gespräche mit unseren langjährigen Kunden und Partnern und hab da einfach auch dann schon anstatt dass Papa den Hörer genommen hat ich dann das Ganze übernommen.
00:22:43: Dann haben wir eigentlich so kurz vor der Übernahme diese ganzen betriebswirtschaftlichen Themen sind wieder angegangen.
00:22:51: War das eigentlich Stück für Stück so ein Prozess, der sich über vier Jahre zog?
00:22:55: Mhm.
00:22:56: Waren die vier Jahre genauso passend für euch?
00:22:59: oder würdest du sagen, ich hätte mir vielleicht noch ein, zwei Jahre länger gewünscht?
00:23:01: Oder hat es sich dann schon gezwungen wegen Kaugummi ... Was würdest Du sagen?
00:23:05: Nee, wir haben etwas zu früh die Firma bewertet mit der Handwerkskammer.
00:23:09: Wir haben ja quasi okay in vier Jahren weil wir die Firma übergeben und wir haben direkt auch zu Beginn der Vier- oder dreieinhalbjahre angefangen diese Firma zum dem Zustand zu bewerten auch fürs Steuerbüro und für diese ganzen Themen Erbschaft.
00:23:25: Das war eigentlich ein bisschen zu früh, da hätte man ruhig noch erst mal nur so eine Gruppewertung machen können und hätte dann sagen können okay wir machen das so zwei Jahre vorher das reicht weil du ja sonst immer wieder anfängst und das Buch wieder aufschlägst und sagst was ist jetzt wert?
00:23:39: Weil es verändert sich ja schnell.
00:23:41: Aber bestenfalls!
00:23:42: Ja genau
00:23:44: Positiv oder negativ.
00:23:45: Und Gebäudewert sinkt und hoffentlich Umsatz steigt, keine Ahnung!
00:23:50: So mussten wir dann manche Schritte nochmal wiederholen weil wir es einfach zu früh schon gemacht haben.
00:23:56: ich würde jetzt für so ein Handwerksbetrieb sagen drei Jahre reichen.
00:24:00: aber drei Jahre Reichen auch nur dann wenn so wie bei mir man vorher auch schon relativ lange im Unternehmen mit dabei war.
00:24:08: er hat mir immer wenn er sein Termin beim Steuerbüro hatte Ich weiß nicht, ich bin glaub mit fünfzehn schon mit zum Steuerbüro gefahren.
00:24:16: Einfach nur so ach komm mit und setz dich daneben und keine Ahnung.
00:24:20: Und ich hab da schon Zahlen gehört.
00:24:22: also er hat sich nie von mir mit seinen Zahlen auch versteckt sondern hat mich früh in seine Bilanz und die Themen mit reingenommen sodass ich von Anfang an auch wusste was verdienen wir eigentlich?
00:24:33: Wann läuft's gut wann läuft es schlecht und wie läuft das gut?
00:24:36: durch welche Faktoren und da hatte er mich immer schon mitgenommen Kann ich jedem nur empfehlen, ein offenes Buch und kein geschlossenes Buch zu sein.
00:24:45: Ja
00:24:45: sehr gut!
00:24:47: Passt aber vielleicht auch für die nächsten Fragen, die ich habe und zwar... Ich erlebe es da draußen mir das viele Unternehmer glauben Nachfolge beginnt dann eigentlich mit dem Verkauf.
00:24:55: Du hast gerade gesagt Zeitraum vier Jahre Handwerksbetriebs ganz gut geführt ist und länger im Unternehmen mit dabei schon drei Jahre vielleicht auch allgemein glaube ich halt eben dass nachfolge nicht erst mit dem verkauft beginnt sondern deutlich früher.
00:25:10: Stichwort Übergabefähigkeit.
00:25:12: Was fällt jetzt zur Übergabe-Fähigkeit ein, wenn ich das Wort so sage?
00:25:15: Leider noch nicht so oft gehört weiß ich nicht.
00:25:18: Ob ich fähig bin... Das
00:25:19: ist im Unternehmen mehr tatsächlich übergabefähig.
00:25:22: Achso!
00:25:23: Na ja es gab da früher immer diesen Handwerks also das kenne ich bei uns aus Thüringen von der Handwerkkammer so einen Übernahmekoffer wo dann in diesem Koffer sich alles befinden sollte was übernebende, ein Handwerkzeug von diesem Unternehmen haben muss damit das Unternehmen dafür fähig ist.
00:25:40: Wir haben noch drauf geachtet dass unsere Maschinen und all das was ich übernehme in einem guten soliden Zustand sind.
00:25:47: also es gibt sicherlich einige die das ziemlich kurz bevor sie in Rente gehen runter wirtschaften um doch richtig Umsatz Gewinne zu fahren um nicht groß investieren.
00:25:57: Ich glaube das ist ein Fehler für den der Nachfolger ist sondern man muss auch kurz vor der Übergabe schauen, dass die Firma einfach solide produzieren kann.
00:26:06: Da steht und auch da haben wir drauf geachtet.
00:26:09: also wir haben zum Beispiel noch vor der Übernahme den neues Bearbeitungszentrum für fast eine Viertelmillion gekauft was ich dann quasi den Starlin übernommen habe und somit schon eine zukunftsfähige Maschinenausstattung stehen hatte.
00:26:24: Ich erleb's da draußen auch immer wieder.
00:26:26: Du kannst gerne mal sagen, wie es bei euch war das Übergabefähigkeit auch was mit Mitarbeitern zu tun hat.
00:26:32: also ich erlebt da draußen wenn der Senior oder Seniora sozusagen abgibt dass gerade die Schlüsselmitarbeiter fast eigentlich im ehemlichen Alter sind weil sie damals auch eingestellt wurden
00:26:44: aber uns auch so ja
00:26:46: und ist dann natürlich auch ein gewisses Risiko gibt finde ich den richtigen Leute wieder finde ich die passenden leute finde ich genügend leute.
00:26:53: Das
00:26:53: war tatsächlich bei uns auch ein Problem.
00:26:55: Wir haben relativ alten Mitarbeiter stamm gehabt, jetzt sind wir sehr jung und viele neue Kollegen hatten dadurch dann nach einem Jahr später, nachdem mein Vater in Rente gegangen ist, drei oder vier Leute in Rnte gegangen sind einfach das Problem, dass wir nicht genug Junge hatten die Nachfolge antreten.
00:27:14: weil natürlich der Treppenbau so individuell ist es immer eine Null-Serie.
00:27:18: jede Treppe ist bei uns ein Unikat Und das hat natürlich zur Folge, dass du sehr viel können musst was Handwerk angeht.
00:27:26: Tischlerhandwerk und sich räumlich das vorstellen muss rein denken muss und da Erfahrung natürlich gold wert ist.
00:27:33: Das ist dann bei uns ein bisschen abhandengekommen.
00:27:35: Das heißt, was ich wahrscheinlich anders gemacht hätte ... Ich hätte die Jahre vorher schon dafür gesorgt, dass wir einen Handbuch oder ein bisschen Tutorials, Videos, das machen wir jetzt ganz viel.
00:27:45: Dass wir einfach auch ein bisschen die Schulung aufnehmen und nicht einfach nur erzählen.
00:27:52: Und somit man auch für die neuen Ankümlinge etwas schafft.
00:27:56: Voll!
00:27:57: Das hätte man wahrscheinlich früher machen können besser und positiveren Effekt für die Neuankömmlinge auch finden können.
00:28:03: Ja,
00:28:04: sehe ich übrigens genauso.
00:28:05: das was ihr in meinen Projekten erleben darf ist wissend einfach im Unternehmen zu sichern wie sichern wir Kompetenzen obwohl Kompetenz gehen?
00:28:14: Das ist eine ganz große Aufgabenstellung und wenn die dann erst beginnt wenn es zu spät ist weil wenn man immer nur ums letzte halbe Jahr rechnen bei den Leuten.
00:28:25: Dann haben die in dem letzten halben Jahr noch was ganz anderes zu tun, außer zu sagen wir nehmen jetzt überall mal Tutorials auf oder irgendwas.
00:28:30: Sondern wissen darf langfristig übergeben werden und von vornherein sich so eine Art Kultur aufzubauen, so einer Art Learning-Kultur.
00:28:39: Wie geben wir ein bisschen weiter?
00:28:40: Schulungen, Kompetenzenerweiterung ist extrem wichtig.
00:28:44: Sollte man sich ja immer wieder Zeit für nehmen.
00:28:46: Die ist oft nicht da aber man sollte immer wieder auch da versuchen das Wissen einzufangen irgendwie auch mal niederzuschreiben.
00:28:54: Und in der heutigen Zeit mit den KI-Tools und den Möglichkeiten, die wir heute haben, mit Video aufnehmen... ...und gewissen anderen Dingen könnte man eigentlich so viel machen.
00:29:03: Wir machen es!
00:29:04: Und das gebe ich offen zu, auch noch zu
00:29:06: wenig.".
00:29:07: Ja, da sind ja immer diese Sideprojekte halt eben.
00:29:09: Also Nachfolge übrigens unterhalte ich mich mir relativ vielen Leuten.
00:29:13: immer ist halt eben so eine Art Sideprojekt.
00:29:16: Das hat nichts beim Tagesgeschäft zu tun im Gegenteil.
00:29:18: Es kostet leider Gottes oft immer Zeit, es kostete immer
00:29:22: Geld.
00:29:22: Ja, wenn ich da noch was zu sagen darf.
00:29:25: Habe ich ein Beispiel?
00:29:26: Ich habe dann einen Projekt an die Hand gekriegt in Weimar für eine recht wohlhabende Familie, ne große Treppenanlage von Verkauf also Vertrieb über Produktionen, Projektleitung Montage.
00:29:38: Ein großes Projekt für mich gewesen.
00:29:41: das war das erste Projekt wo mein Vater nicht mehr auf die Preise geguckt hat bei mir, auf die Kalkulationen.
00:29:47: Ich hab' mich bei dem Projekt so um fünf tausend Euro verhauen ins Minus.
00:29:52: Das war für mich ein absolutes Learning.
00:29:54: Wir haben uns an dem Projekt kaputt gekämpft, wir haben dort lange montiert, wir hatten dort hohe Produktionszeiten viel Aufwand und viel Beratung.
00:30:02: Ich habe daraus gelernt wie ich mit diesem Kundenklientel umzugehen habe und hab mich da total verkalkuliert gehabt.
00:30:08: die fünftausend Euro waren dann halt putzschweck!
00:30:11: Und ich weiß noch mein Vater Grinste so'n bisschen... Er hat jetzt das mit Humor genommen und hat gesagt ja es ist jetzt glaube ich so eins deiner ersten Learnings.
00:30:20: Guck dahin, was du kalkulierst und wie du es kalkuliert.
00:30:22: Und prüfe es!
00:30:24: Unser Ding muss man wahrscheinlich mal anders geprüft
00:30:26: werden.
00:30:26: Hab ich noch mal doppelt geprüft?
00:30:28: nicht dass mir heute so Fehler auch passieren.
00:30:29: Nicht mehr in den Summen aber das passiert doch.
00:30:31: mein Fehler haben wir.
00:30:32: Das war ein erstes Learning was mich ganz kurz zurückgepusht hat und gesagt hat hey Junge pass auf was Du mit diesem Unternehmen machst.
00:30:41: Man darf auch Fehler machen und ich glaube Fehler gehören einfach zu unserer Entwicklungskurve dazu, weil wenn alles rund läuft dann verändern wir uns ja nicht.
00:30:48: Sondern man macht es einfach so wie den Tag davor auch und dann könnte vielleicht ein bisschen schwieriger werden.
00:30:53: Du hast ja – das darf man jetzt mal so sagen – du hast ja auch einen Preis gewonnen und nicht für irgendwas sondern für erfolgreiche Nachfolge, bin ich das richtig?
00:31:02: Wie bist du zu diesem Preis gekommen?
00:31:03: Und was hast du dort gesagt, dass du gesagt hast hey deswegen wurden wir primiert hier nach dem.
00:31:08: Ja
00:31:08: also wir haben den Text-Award, den Thüringer Gründerpreis.
00:31:11: ist das, wird ich behaupten so mit der größte Gründervreis... Präger oder wie auch immer man das nennt.
00:31:18: In Thüringen für Nachfolge und wir waren in der Kategorie nachfolge mit vielen, vielen weiteren Unternehmen.
00:31:23: Wir waren da zu einem Pitch und da habe ich den ganzen Anzugträgern von Banken und Vorständen bei dem... Positiv
00:31:30: gemeint!
00:31:30: Positif
00:31:31: ja alles gut.
00:31:32: Ich lieb sie alle.
00:31:35: Wir brauchen sie ist es alles gut?
00:31:36: es sind doch unsere Kunden.
00:31:39: kein Handwerk können.
00:31:40: Das ist für mich ganz wichtig, dass es diese Menschen gibt die nicht selber eine Treppe bauen können und den habe ich einen Stück Holz zum Pitch mitgebracht und auf ein Tisch gelegt random aus der Werkstatt mitgenommen so kleinen Klotz und hab dann vorne an der PowerPoint gesagt das hier ist die Treppe die daraus wird und ihr haltet das Rohmaterial was wir haben zur Verfügung haben in der Hand und das hat natürlich bei diesen Menschen die sowas sonst wenig in der hand halten dafür gesorgt Ach, ist ja cool.
00:32:05: Was ihr da könnt und macht und wie er das macht?
00:32:08: Und wir sind wirklich behaupten sehr innovativ.
00:32:10: Wir haben mit dem Fraunhofer-Institut eine App inzwischen die jeder hat ein Tablet bei uns in der Produktion auf dem gearbeitet wird und die Projekte verfolgt werden und machen da sehr viel auch digital.
00:32:22: Das hat dann dazu geführt neben der super Nachfolge dass wir diesen Preis gewonnen haben den ersten Platz gemacht haben vor zwei Jahren hochdutierter Preis in Thüringen zumindest.
00:32:35: Und das zeigt einfach auch wieder, dass ja wenn man das ganze Thema Nachfolge gut angeht und ein Stück weit auch systematisiert angeht früh vor allem angeht.
00:32:44: also das nehme ich heute auch übrigens aus der Folge mit die Dinge früh anzupacken.
00:32:48: Dass es auch wirklich sehr erfolgreich funktionieren kann oder funktioniert um einfach da... Ich nenn's immer aus dem Lebensbergen Generationsunternehmen zu machen.
00:32:57: Ich hab einen Tipp zur Nachfolge vielleicht noch, weil wir ... Du weißt nicht so gut lief.
00:33:02: Um das auch mal zu benennen?
00:33:03: Wir haben während der Übernahme Das Wiesenglück gebaut, unser Tiny House Hotel mit über zwei Millionen Invest und das gleichzeitig zu bauen neben der Übername Der Tischlerei wo wir für die gesamten Ausbau-Innausstattung, Marketingauftrieb Vertrieb von diesem Hotel.
00:33:20: ich hatte davon null Ahnung meine ganze Familie nicht!
00:33:22: Wir waren nie in einer Hotellerie.
00:33:24: Das war ein hartes Brett das gleichzeitig zu machen, weil mein Vater ja in diesem Hotel auch investiert ist.
00:33:31: Und dadurch ja dort auch tätig war.
00:33:33: Nebenbei haben wir die Firma übernommen.
00:33:35: und dritter Punkt ich habe dann nach der Übernahme gesagt Wir fassen die gesamte Produktionen im Tischlerei an und machen einmal daraus ein Prozess dass wirklich jede Maschine da steht wo sie stehen muss.
00:33:49: Wir haben also die gesamten Produktion umgebaut Und haben in unserer Produktion auch fast eine Million investiert.
00:33:55: Das war sogar ein bisschen mehr als eine Million am Ende des Tages und das war alles gleichzeitig.
00:33:59: Projektübernahme, wir strukturieren die Produktion um Projektwiesenglück.
00:34:04: In der heutigen Zeit würde ich sagen erst die Übernahme dann die Produktion, dann Wiesenglück!
00:34:11: Wer übrigens auch eine Frage noch von mir gewesen tatsächlich, die ich mir für heute notiert habe.
00:34:16: Welchen Fehler sollte man an deiner Ansicht nach vermeiden logischerweise nicht so viel gleichzeitig zu machen auf jeden Fall?
00:34:22: Ich habe noch zwei vielleicht drei Fragen.
00:34:25: schauen wenn jetzt jemand zuhört der gerade in den Nachfolgeschuhen steckt womit sollte die Person wenn sie das jetzt hört ab morgen beginnen.
00:34:35: Das ist ein schwere Frage.
00:34:36: es gibt so viele Themen Ganz impulsiv.
00:34:39: Ich würde gucken, ob der Markt für das was ich da übernehme alles hergibt dass ich da erfolgreich dran bleiben kann und dass etwas ist, was mir Spaß macht.
00:34:49: Da sollte ich auch noch mal wirklich in mich reinhorchen.
00:34:51: Bin ich mit diesem Produkt oder dieser Dienstleistung?
00:34:54: Oder was auch immer ich da Übernehme glücklich Und kann ich mir damit vorstellen meine Zukunft zu gestalten?
00:35:00: und wenn es da noch so ein Jein gibt dann sollte man sich nochmal intensiv damit beschäftigen.
00:35:05: Was ich da dann in Zukunft mache
00:35:08: Würde ich übrigens auch sagen, also was mache gibt der Markt her.
00:35:11: Ich gehe nochmal einen Schritt zurück und sage okay das ist mit dem Thema Übergabefähigkeit.
00:35:15: Das ist ja etwas, was wir sehr stark benutzen erleben als Unternehmen dann da auch übergabefähig.
00:35:22: Wann würdest du denn sagen es ein Unternehmen wirklich übergabefähig?
00:35:25: Wenn alle Faktoren dazu passen, also wenn das Verhältnis zum Übergebenden super ist.
00:35:33: Du da ein gutes Bauchgefühl hast.
00:35:35: Wenn deine Familie privat auch mitmacht, wenn du eine hast... ...wenn die hinter dir steht.
00:35:40: Wenn du merkst okay die Mitarbeiter, die ich übernehme, die sind.
00:35:44: weitesgehend auf meiner Seite.
00:35:46: Obwohl ich da so ein bisschen der Meinung bin, das kann man auch noch formen.
00:35:49: also es muss nicht immer jeder auf deiner Seite sein von den Mitarbeitern die können auch noch lernen dass du ein guter Geschäftsführer wirst.
00:35:56: Das könnt ihr auch noch Learning by Doing.
00:35:59: und wenn aber so die ganzen Strukturen drum herum passen und Du nicht vor einem Gebäude stehst was gleich in sich zusammenfällt wo Du siehst okay Da ist wirklich der Staub drauf dann bin ich der meinung Dann ist alles dafür getan.
00:36:14: Also es ist ein bisschen was zu tun für ganz viele Abgebenen, dass sie da jetzt einfach auch normal die nächsten Jahre dann auch durchaus Gas geben bevor Sie das Unternehmen übergeben wollen.
00:36:23: Ja,
00:36:24: das gehört für mich dazu!
00:36:25: Warum sollst du damit jetzt aufhören kurz vor deiner Übergabe?
00:36:28: Das muss man sich schon Mühe geben würde ich jetzt mal so sagen.
00:36:31: Absolut!
00:36:32: Wir haben eine letzte persönliche Frage an dich und das eigentlich immer unsere Abschlussfrage von diesem Podcast und zwar Wenn du die Möglichkeit hättest, deinem jüngeren Ich nochmal mit was auf den Weg zu geben.
00:36:46: Nehmen wir mal so zehn Jahre vorher, bist du ein Zwanzig?
00:36:49: Ich bin sehr jung als ein zwanzig!
00:36:53: Was würdest du da im früheren Ich raten?
00:36:54: Welchen Tipp würdest Du mir mitgeben?
00:36:58: Schwierig ich würde vieles wieder so machen wie ich es jetzt gemacht habe aber ich würde etwas ruhiger an die Dinge gehen und hätte manche Ich hab vieles gleichzeitig schon angesprochen, irgendwie angestoßen.
00:37:11: Ich hätte mehr Sachen step by step gemacht und da war ich manchmal zu voreilig ... Wenn wir in die Corona-Zeit denken, das waren die besten Jahre.
00:37:19: Weil alle haben zu Hause Innenausbau gemacht und viel saniert.
00:37:23: Hätte ich mich darauf konzentriert da noch mehr Treppen zu verkaufen den Markt noch mehr zu etablieren, mich dann noch mehr reinzusetzen?
00:37:31: Dann hätten wir da auch noch höhere Erfolge erzielt.
00:37:34: stattdessen habe ich halt schon wieder so viele andere Projekte nebenbei gemacht Und dass würde ich in der heutigen Zeit anders machen und mache ich auch inzwischen, dass sich gewisse Dinge einfach nacheinander angehe.
00:37:45: Das würde ich mit ein zwanzig anders machen Nicht Hans Dampf in allen Gassen.
00:37:50: Sehr schön!
00:37:51: Obwohl es mich auch vielleicht ein bisschen auszeichnet, das will jetzt meine Familie nicht hören aber ich war schon immer gerne und Tour.
00:38:01: Vielen lieben Dank für deinen Einblick hier.
00:38:03: Gerne.
00:38:04: Für deine Meinung vor allem deine Perspektive wie ihr das angegangen seid halt vor allem auf wie gesagt frühzeitig angegangen sei dass das bleibt bei mir von heute so hängen
00:38:13: und alle eingebunden.
00:38:14: Auch ganz wichtig, alle die irgendwie dazugehören und auch wenn es die Geschwister sind.
00:38:18: Und so sind sie eigentlich mit dem Unternehmen ja nichts zu tun haben einbinden offen transparent und ehrlich sein.
00:38:23: Ja
00:38:24: ich glaube das ist ein perfekter Abschlussbrot dann.
00:38:27: Danke schön!
00:38:28: Viel Spaß beim hören und vielen Dank für deine
00:38:30: Zeit.
00:38:32: Und wenn du jetzt wissen willst, wie für dein Unternehmen die Nachfolge ist, dann probier doch einfach mal unseren Nachfolger Readiness-Check aus.
00:38:40: Er bittet dir eine erste fundierte Standortbestimmung und zeigt dir, wie gut dein Unternehmen wirklich auf eine Übergabe vorbereitet ist – egal ob du abgeben oder übernehmen willst!
00:38:50: Er macht dir sichtbar wo ihr gut aufgestellt seid, wo es vielleicht Herausforderungen gibt und welche Hebel den Wert und die Übergabevergabe konkret steigern.
00:38:59: Und das nicht nur mit Gefühl, sondern auch mit echten Zahlen.
00:39:02: Inklusive Einschätzung wie sich Maßnahmen auf Kaufbraus- und Übernahmenschancen auswirken!
00:39:07: Also wenn du jetzt den Check für dich oder deinem Unternehmen machen möchtest dann schreib mir gerne direkt oder klick auf der Link in den Schaunutz.
00:39:15: Wir hören uns und bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar